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Rezensionen
Aus der Fachwelt gibt es zahlreiche Rückmeldungen zu den Publikationen.
- Prof. Dr. Jürgen Schwarz von der Universität der Bundeswehr:
„Der Aufsatz von Stephan Maninger will in diesem Kontext versuchen, die im englischsprachigen Ausland sehr viel lebhafter und offener geführte intellektuelle Auseinandersetzung mit diesem Thema auch in unserem Land anzuregen. […] Angesichts der weltweiten Zunahme ethnischer Konflikte und in Anbetracht der bestehenden und weiterhin zu erwartenden Migrationsströme als deren Resultat erscheint die gründliche wissenschaftliche Auseinandersetzung als Voraussetzung für die Entwicklung konkreter politischer Konzepte und deren Implementierung unerläßlich.“ - Das Raphael-Lemkin-Institut für Genozidforschung der Universität Bremen:
„Hinter den Großtötungen bei der Eroberung Nordamerikas bleiben die Ausrottungen zwischen einheimischen Stämmen vor und auch noch während der europäischen Invasion oft verborgen. Stephan Maninger wirft einen vorurteilsfreien Blick auf diese ganz eigene Geschichte der Indianer.“ - Dr. Jörg Nagler vom Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität in Jena:
„Es geht hierbei nicht um eine Relativierung des brutalen Vorgehens der europäischen Invasoren (Jennings), sondern um eine lang überfällige Verabschiedung von verklärenden, oft geradezu romantisierenden Vorstellungen der Friedfertigkeit indigener Gesellschaften, bevor sie der destruktive Bazillus europäischer Kriegsführung ansteckte. Es ist in der Tat an der Zeit, sich vom Mythos des ‚edlen Wilden‘ zu verabschieden, einem Bild, das ja in sich selbst schon rassistische Kernelemente enthält.“ … „Dieses Buch ist eine nuancierte Darstellung, die uns facettenreich das komplexe Wechselspiel zwischen europäischen Siedlern und indigenen Bevölkerungen in der Neuen Welt näherbringt.“ - Uwe Stolzmann vom Deutschlandfunk Kultur:
„Es gibt keinen Klatsch und keine Sensationen in diesem Buch. Heldenmythen werden nicht kolportiert, sondern zerstört (etwa der Mythos vom ‚edlen Wilden‘ Tecumseh).“ - Wolfgang Drechsler vom Handelsblatt:
„Der faktenreiche, analytische Blick auf das Ringen zweier Imperien verdeckt dabei nicht die fesselnd beschriebenen ‚Geschichten hinter der Geschichte‘. Kultur und Motive der eigentlichen Akteure vor Ort werden entsprechend detailreich und objektiv dargestellt. Lebendige Wissenschaft!“ - Dietmar Kuegler vom Magazin für Amerikanistik:
„Eine hochklassige Studie der militärischen Entscheidungen und Abläufe über eine der bedeutendsten kriegerischen Auseinandersetzungen, die die Neuordnung der Welt zur Folge hatte.“ - Harald Pöcher in einer Rezension in der ÖMZ:
„Rein inhaltlich betrachtet füllen die Autoren mit den gewählten Themen eine literarische Lücke der deutschen Sicherheitspolitik.“